Transdermales Magnesium – der Turbo unter den Magnesiumpräparaten

Buch: Transdermale Magnesiumtherapie
Produkt: Magnesium Öl
Produkt: Magnesium Flakes

Magnesium ist einer der wichtigsten Mineralstoffe überhaupt. Zusammen mit Calcium, Kalium und Natrium ist es „essenziell“, d.h. absolut lebenswichtig und kann nicht vom Körper selbst hergestellt werden. Wir brauchen eine Menge davon. Mikrogramm reichen da nicht: Ein Erwachsener sollte ganze 20 – 30 Gramm Magnesium (0,05% seines Gewichts) im Körper haben. Das Magnesium befindet sich zu:

  • 95 Prozent in den Zellen.
  • 50 bis 60 Prozent in den Knochen.
  • 2 Prozent in den Körperflüssigkeiten, die Hälfte davon im Blutserum
  • Der Rest im Bindegewebe, in der Leber und den roten Blutzellen

Überdies ist Magnesium an ca. 500 Enzymsystemen beteiligt. Eine der vordringlichsten Aufgaben für Magnesium ist die Energieproduktion in den Zellen. Mangelt es daran, ist man antriebslos, chronisch müde und schlapp, fühlt sich dauer überlastet und ausgelaugt. Sportler nehmen vor und nach dem Training oder Wettkämpfen Magnesium zu sich. Zum einen, weil es vorher die Energieproduktion für die Leistung pusht, zum anderen, weil es nachher die entleerten Depots wieder auffüllt, was Studien auch beweisen konnten.

Magnesiummangel macht sich oft bemerkbar durch Muskelkrämpfe und Herzrhythmusstörungen.

Andere Mangelerscheinungen sind schwerer zu erkennen. Denn Das Mineral ist an unglaublich vielen Stoffwechselvorgängen, Selbstheilungsmechanismen und Zellaufbau beteiligt. Es wirkt entzündungshemmend und ist wichtig für das gute Funktionieren von Herz, Hirn und Leber. Es fördert den Knochen- und Muskelaufbau und die Eigenentgiftung des Körpers. Es hilft nicht nur, Krämpfe der Skelettmuskulatur zu verhindern: Es entspannt auch die Mikromuskulatur der Blutgefäße, was dem ganzen Herz-Kreislaufsystem zugutekommt.

Magnesium beugt einem Diabetes vor oder lindert einen bestehenden, denn es unterstützt die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse, wie Studien zeigen. Genauso wichtig ist aber, dass es unersetzlich für den Transport des Blutzuckers in die Zellen ist. Das ist nämlich der „Brennstoff“, das „Benzin“ des Körpers, das er verbrennt. Eine Studie zeigt: Magnesiummangel kann daher auch einen Diabetes Typ2 verursachen: Die gefürchtete Insulinresistenz. Der aus der Nahrung produzierte Blutzucker kann nicht in die Zellen hinein. Etwa so, als ob der Pizzabote klingelt, aber niemand aufmacht, weil die Klingel kaputt ist. Die Zellen hungern und senden Hilferufe nach Zucker, es wird noch mehr Blutzucker gebildet, der aber auch nicht aufgenommen werden kann. Diese Spirale ist verhängnisvoll und hier kann Magnesium Wunder wirken.

Viele Herz-Kreislaufkrankheiten haben ihren Grund in einem Magnesiummangel. Der führt oft zu Bluthochdruck, weil die Blutgefäßwände unter Dauerspannung stehen, wie eine Metastudie aus dem März 2021 belegt. Dazu kommen dann noch die durch Magnesiummangel begünstigten Fettstoffwechselstörungen, die zu Übergewicht führen – was wiederum den Blutdruck steigen lässt und das Herz überlastet. Das Herz ist aber ebenfalls ein Muskel, der bei Magnesiummangel nicht mehr richtig funktioniert. Und so bedingt das eine das andere: Herzschwäche, Herzinfarkt und Schlaganfälle werden immer wahrscheinlicher. Eine Studie aus 2016 zeigt, dass Magnesium den Blutdruck senken kann – und den Teufelskreis durchbricht.

Magnesium schützt auch wirksam vor verschiedenen Arten von Krebs. Insbesondere vor Leber-, Brust, Prostata- und Eierstockkrebs. Diese Krebsarten werden auch durch einen zu hohen Calcium/Magnesium-Verhältnis begünstigt. Das Calcium besetzt im Körper dieselben Transportmoleküle, wie Magnesium, nur ist das Calcium stärker. Dadurch kommt zu wenig Magnesium in die Zellen – und das erhöht das Krebsrisiko.

Magnesium bewirkt noch soviel mehr: Es aktiviert das Vitamin D, ist hilfreich bei Autoimmunerkrankungen, wirkt gefäßerweiternd und stärkt Studien zufolge deutlich das Immunsystem,

Unsere Haut bietet etwa zwei Quadratmeter Fläche zur Aufnahme. Die Methode, das vielseitige und wichtige Mineral über die Haut aufzunehmen, ist daher vielversprechend. Die transdermale Anwendung kann auf diese Weise auch direkt auf der schmerzenden Körperregion wirken. Von dort wird es anschließend schnell ins Blut aufgenommen und muss nicht erst durch den Verdauungstrakt, wo etwa 60% durch Säuren oder Enzyme abgebaut wird.

Dazu gibt es mehrere Darreichungsformen, wie Magnesiumöl und -Cremes zum Einreiben. Hautsprays sind besonders für Sportler gedacht sind, um direkt das Magnesium auf die Muskeln aufzubringen. Rohe Magnesiumflocken kann man im Badewasser auflösen und den ganzen Körper behandeln. Die Aufnahme über die Haut soll so schneller und effizienter vonstatten gehen. Für empfindliche Personen ist die Vermeidung von Nebenwirkungen bei oraler Einnahme, wie z. B. Durchfall interessant.

Das Magnesiumöl ist allerdings kein Öl, sondern eine hoch konzentrierte, wässrige Lösung von meist Magnesiumchlorid. Das Magnesium ist darin in ionisierter Form enthalten und fühlt sich beim Auftragen leicht „ölig“ an.

Das Öl kannst du in einer Flasche direkt fertig bestellen oder du fertigst es anhand von Magnesiumflocken selber an. Alles was du dazu brauchst, sind 300 – 400 g Magnesium Flakes (genannt Magnesiumchlorid), 1 Liter lauwarmes Wasser und 1 Sprühflasche. Die Magnesium Flakes brauchst du nur im warmen Wasser vollständig auflösen und in eine Sprühflasche abfüllen. Bei empfindlicher Haut kann man auch erst einmal mit weniger Magnesium beginnen, denn das Auftragen des Öl’s kann bei empfindlicher Haut etwas kribbeln und jucken.

Wenn du dich für ein Vollbad oder ein Fußbad entscheiden solltest, trockne dich beim herausgehen nicht ab. Sondern lasse dich möglichst an der Luft trocknen. Das Öl sollte immer gut einmassiert werden und mindestens 30 min einwirken können. Solange sollte auch mindestens dein Voll- oder Fußbad dauern. Bei einem Vollbad in einer Wanne mit einem Fassungsvermögen von 25 Litern werden, für eine 1%ige Lösung, etwa 500 g der Flocken benötigt. Verwende für ein Fußbad 3 gehäufte Esslöffel auf 4-5 Liter Wasser.

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Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen, von Jana Witschetzky, können die Beratung durch einen Arzt nicht ersetzen – sie sind keine medizinischen Anweisungen. Die Informationen dienen der Vermittlung von Wissen und können die individuelle Betreuung bei einem Sprechstundenbesuch nicht ersetzen. Die Umsetzung der hier gegebenen Empfehlungen sollte deshalb immer mit einem qualifizierten Therapeuten abgesprochen werden. Das Befolgen der Empfehlungen erfolgt auf eigene Gefahr und in eigener Verantwortung.

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