Kinderbuchtag: Beststeller helfen uns durch die „Corona-Zeit“

Zum internationalen Tag des Kinderbuchs beeindrucken vor allem drei Kinderbücher auch Erwachsene bis heute, weil sie eine frappierende Parallelität zur gerade stattfindenden, gesellschaftlichen Entwicklung haben. „Momo“, „Herr der Ringe“ und „Die unendliche Geschichte“ – würde es diese Bücher nicht geben, müsste man sie jetzt schreiben; und es lohnt sich, sie wieder einmal zu lesen und noch einmal anders zu verstehen.

Autor: Andreas Müller-Alwart

➥ Produkt zum Beitrag: Momo
➥ Buch zum Beitrag: Der Herr der Ringe
➥ Buch zum Beitrag: Die unendliche Geschichte

Der 2. April ist der internationale Tag des Kinderbuches. Ein Aktionstag, der bereits 1967 in der Schweiz ins Leben gerufen wurde. Initiator ist IBBY. Das ist das Internationale Kuratorium für das Jugendbuch und eine gemeinnützige internationale Organisation. „Sie umfasst Menschen, die weltweit bestrebt sind, bei Kindern und Jugendlichen Freude und Interesse an Büchern und Literatur zu wecken“ (1). Das IBBY vergibt auch den recht bekannten Hans Christian Andersen-Preis. Zu den beliebtesten bzw. meist verkauften Kinderbüchern gehören natürlich Bücher wie „Pinocchio“, „Der kleine Prinz“, „Heidi“, „Harry Potter“ (verschiedene Bände), die „Möwe Jonathan“ und auch „Die unendliche Geschichte“. „Der kleine Prinz“ (Antoine de Saint-Exupéry) wurde bereits 1943 in New York veröffentlicht. „Die Möwe Jonathan“ (Richard Bach) erschien bereits 1970 und wurde drei Jahre später verfilmt und 1979 wurde „Die unendliche Geschichte“ (Michael Ende), die auch als Film ein Riesenerfolg war, veröffentlicht. Gute Kinderbücher halten sich also sehr lange in den Weltbeststellerlisten. (Hier gibt es eine Bestsellerliste.)

Alte Fantasy wird zur neuen Realität?

„Die unendliche Geschichte“, „Momo“, und „Harry Potter“ sind als reine Fantasiegeschichten veröffentlicht worden. Sie haben allesamt gemeinsam, gut zu unserem heutigen Zeitgeschehen zu passen, denn die Erzählungen enthalten viele Metaphern, die uns in unserem heutigen gesellschaftlichen Befinden bewegen und aufwecken können.

Foto: @choreograph via envato.elements

Das blinde Innenleben

Michael Ende beschreibt in „Die unendliche Geschichte“ die Ausbreitung einer Krankheit mit dem Namen „Das Nichts“ in einem Land „Phantasien“. Die Krankheit befällt nach und nach die ganze Welt. Schaut man auf die von der Krankheit befallenen Stellen, so erblickt man „Das Nichts“. Es ist wie eine innere Blindheit, die die Wesen im Roman befällt. Das Nichts steht dabei wie stellvertretend für eine zunehmende Phantasielosigkeit und Verarmung des inneren Seelenlebens. Gleichzeitig ergreift immer mehr die Fremdsteuerung von den Menschen Besitz und führt letztlich zur drohenden Auslöschung der Eigentümlichkeit der Wesen im Roman, die ganz am Ende wie ein Symbol für die gesamte Vernichtung der Menschlichkeit verstanden werden kann.

In einer sogenannten „Spukstadt“ lässt Michael Ende in Momo grauenhafte Gestalten mit verzerrten Gesichtern und unkontrolliert verrenkten Leibern durch das Nichts tanzen. Sie sind völlig unkontrolliert.

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Der Ego-Tripp und der innere Frieden

Die „Spukstadt“ zieht die befallenen Menschen regelrecht an und es bedarf nicht viel Fantasie, diese Szene analog zur heutigen Massenpsychose zu verstehen, in der eine Masse ohne Selbstreflektion sich in eine sichere Scheinwelt flüchtet.

In der Fortsetzung der unendlichen Geschichte gelangt der Hauptakteur Bastian selbst in das Land „Phantasien“ und erfährt dort seinen „Wahren Willen“. So wie Kinder im Laufe ihrer Entwicklung ihr Selbst und ihren Willen erkennen, erfährt auch Bastian zunächst sein Ego und seinen Willen. Er beginnt, sich die Welt neu zu erschaffen, dann erkennt er, wie viel wichtiger es ist, selbst lieben zu können. Schließlich erreicht er den Ort „Die Wasser des Lebens“, der als Ort göttlicher Liebe und Lebenskraft verstanden werden kann. Und hier befindet sich auch ein Tor, das den Zugang in andere Welten ermöglicht. Bastian hat zu diesem Zeitpunkt alles Irdische vergessen und ist ganz zu seiner eigenen Schöpfung geworden. Einem Freund hilft er über die Schwelle – durch das Tor – in die andere Welt, muss aber dabei selbst alles zurücklassen. Auf die Realität bezogen könnte man sagen: Bastian hat erkannt, wie wenig ihm alle irdischen Dinge und alle sehnsüchtigen Wünsche einen inneren Frieden bescheren können. Völlig nackt und ohne irgendetwas mitnehmen zu dürfen, beschreitet Bastian den Weg. So gereinigt und von allen irdischen Anteilen befreit, verschmilzt Bastian mit dem, was man als höheres Selbst bezeichnen kann. Sogleich ist er wieder im Bewusstsein des eigentlichen Lebens.

Was ist dies anderes als die wunderbare Lebensgeschichte von Menschen, die sich im Laufe ihres Lebens wieder zurückbesinnen, wer sie wirklich sind, was Leben wirklich ausmacht und warum sie hier sind? Ist es nicht eine wunderbare Geschichte für eine Art „Erleuchtung“, für einen spirituellen und befreienden Lebensweg? Leider reicht für manche von uns nicht die Lebenszeit, um diesen Weg bis zum Ende zu gehen. Diejenigen, die an Reinkarnation glauben, wissen, dass sie so lange wieder kommen, bis sie diesen befreienden Lebensweg schließlich gehen können. Michael Ende hat in seinem anderen wunderbaren Kinderbuch „Momo“ das Thema Lebenszeit noch einmal anders aufgegriffen. Auch dieses Buch ist durchsetzt mit Anspielungen, die sich auf die heutige Zeit übertragen lassen.

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Die Zeitdiebe

Bei Momo tauchen graue Herren auf, die die Lebenszeit anderer in Zigarren verwandeln und diese dann einfach rauchen. Da die Herren fortlaufend rauchen, ist ihr Bedarf an Lebenszeit grenzenlos. Wie gelingt es diesen grauen Herren, die Lebenszeit der anderen zu stehlen? Indem sie den Menschen fortlaufend die Aufmerksamkeit auf das eigentlich Wesentliche im Leben stehlen und sie fortlaufend mit anderem, eigentlich für das Leben unwichtigem beschäftigen. Darüber hinaus bedienen sich die Zigarren rauchenden Herrscher der fortlaufenden Angstmacherei. Angst wovor? Den Menschen wird eingeredet, sie müssten immer mehr ihrer Zeit geschäftig nutzen. Anteilnahme, Geselligkeit, Freude und Menschlichkeit sollten sie unterlassen – dies sei verschwendete Lebenszeit. Immer mehr ihrer Lebenszeit wenden die Menschen daraufhin auf, um sich ernähren und vermehren zu können. Immer mehr Zeitenergie verlangen die Herrscher von ihnen ab. Dabei bleibt die Lebensqualität auf der Strecke, was die so stark beschäftigten Menschen aber gar nicht mehr zu registrieren scheinen.

Die Ablenkungsfalle funktioniert

Momo deckt diese Zusammenhänge auf und will die Menschen wachrütteln, aber alle Versuche, die Erwachsenen mit Plakaten und Demonstrationen aus ihrer Geschäftigkeit wachzurütteln funktionieren nicht: Die grauen Herren erhöhen den Zeitdruck und die Menschen haben nicht die Zeit innezuhalten und auf das Anliegen von Momo zu achten. Niemand kann sich erklären, warum die Menschen immer freudloser, hektischer, fremdbestimmter und armseliger werden. Viele Kinder werden jetzt zudem in kasernenähnliche Gebäude gesteckt und zum Gleichschritt trainiert. Sie lernen fortan nur noch „Nützliches“ und haben keine Zeit mehr für Spiel und Vergnügen. Michael Ende gibt seinem Roman ein gutes Ende: Momo findet letztlich einen Meister, der ihr hilft, die Zeitdiebe zu entmachten, und die Menschen wachen auf und befreien sich.

Niemand weiß natürlich, wie anders sich die Geschichte entwickelt hätte, wenn Michael Ende die digitale Entwicklung und die damit verbundenen Zeitdiebe bereits gekannt hätte. Als Momo 1973 veröffentlicht wurde, waren weder Smartphone noch Computer für jedermann in Sicht: 1972 kamen die ersten Autotelefone auf den Markt, die noch einen erheblichen Platz für sich im Kofferraum beanspruchten. Verblüffend also, wie Michael Ende die Zunahme der Zeitdiebe vorausahnte: Das Fernsehen (drei Kanäle) gab es immerhin schon. Die Zeitdiebe gibt es immer noch und die Menschen, die diesen Diebstahl zulassen bzw. sogar erst ermöglichen, gibt es auch noch. Aber auch die Zahl derer, die den Wert der Lebenszeit und der Lebensqualität für sich als höchsten Wert erkennen, steigt fortlaufend. Es ist heutzutage nicht mehr selten, wenn z. B. eine Gehaltserhöhung anstatt in Geld in einen zusätzlichen freien Tag umgewandelt wird. Auch der Verzicht auf Materielles zugunsten mehr Eigenständigkeit und Freiheit nimmt zu.

Foto: @thanumporn via Twenty20

Zugänge sind wichtiger als Besitz

Interessant ist auch, wie sich die Wirtschaftsgesellschaft auf dieses Phänomen einstellt. Für immer mehr Menschen sind Karriere und Geld nicht mehr das Wichtigste. Auf einer begrenzten Erde mit ihren ebenso begrenzten Ressourcen ist auch die Idee einer grenzenlosen Ausweitung des Materialismus bzw. des damit verbundenen, rein materiellen Wohlstandes nicht mehr möglich. Jeremy Rifkin – ein sehr bekannter Beststellerautor mit oft guten Prognosen für gesellschaftliche Entwicklungen – beschrieb deswegen bereits um das Jahr 2000 eine Gesellschaft, die zurückfindet zu mehr Empathie und bei der zeitweise „Zugang“ zu einer Information oder einer Ware wichtiger ist, als der Besitz der Ware (2). Klaus Schwab vom WEF (World Economic Forum) hat diesen Gedanken in seinem stark diskutierten Buch „Covid-19 – The great reset“ (3) weitergesponnen. 20 Jahre lang waren die Thesen kein Aufreger – in Zeiten staatlicher Maßnahmen im Rahmen der Gesundheitspolitik standen sie jedoch plötzlich im Fokus, weil sie in Verbindung mit konkreten Maßnahmen gebracht wurden. Die Geschichten aus diesen älteren Kinderbüchern sind für die derzeitige gesellschaftliche Entwicklung aktueller denn je: Es geht nicht so sehr um Gesundheits-, Bildungs- oder Wirtschaftspolitik, sondern das Erwachen der Menschheit an und für sich. Es geht um einen Richtungswechsel.

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Das behinderte EGO

Das EGO an und für sich verstellt schon den Zugang zum eigenen Selbst. Ein „behindertes EGO“ entsteht durch die sinnfreie Geschäftigkeit, die Zeitdiebe und durch die irrige Idee, Liebe und Anerkennung aus der irdischen Welt nachhaltig schöpfen zu können. Das führt nicht nur zur Abkehr vom „Wahren Selbst“, sondern auch zu einem selbst geschaffenen EGO, das nicht eben nicht mehr frei ist, sondern sich selbst im Wege steht. Dieses hindert einen selbst daran, in eine andere, in die wahre Welt hinübergehen zu können. Bastian – wir erinnern uns – muss nackt und mittellos vor dem Tor zur anderen Welt stehen, um mit dem „Höheren Selbst“ verschmelzen zu können. Was wir tun wollen, ist allein unsere Entscheidung. Anstatt uns als Objekte zu betrachten, bei denen die Nützlichkeit im Vordergrund steht, sollten wir uns wieder als liebenswerte Subjekte wahrnehmen. Es geht darum – und da sind wir wieder bei Jeremy Rifkin und Klaus Schwab – den Zugang zu finden, aber nicht den Zugang zum Materiellen, sondern den Zugang zum eigenen Leben und zum eigenen Selbst. Klaus Schwab strebt einen zentral gesteuerten Transhumanismus an. Michael Ende hatte sicherlich die Rückbesinnung auf eine liebenswertere, spiritueller Gemeinschaft im Sinn.

Die Grundlage der Massenpsychose

Diese Kinderbücher beschreiben mit ihren Geschichten zutreffend wesentliche Teil der Grundlagen für die heutige Massenpsychose. Egobeherrschte Menschen braucht es nur dort, wo jemand nicht in Ehrlichkeit und Treue zu sich selbst aufwächst. Deswegen sind die Achtsamkeit und der liebenswürdige Umgang mit sich selbst sehr wichtig. „Man ist in der Welt des Selbst zu Hause, in der alle gleich und der bedingungslosen Liebe würdig sind“, meint die Autorin Sabine Kessler und fährt fort: „So behindert ein dominantes Ego die Verbindung zur geistigen Welt, zu den Energien, die vom göttlichen Willen durchdrungen sind. Der Mensch ist dann anfälliger für Täuschung, Verführung, Verwirrung, Verzweiflung. Dem Gegenteil der Wahrheit entsprechen also alle vom Ego genährten Zustände wie Einsamkeit, Isolation, Trennung, Spaltung, negative Gedanken und Emotionen, Unfreiheit, Fremdbestimmtheit, Abhängigkeit, Kontrolle, Macht.“ (4) Die Bevölkerung ist erfüllt mit ungelösten Traumata, mit inneren und äußeren Konflikten, blockierten Gedankengebilden und diffusen Energiestörungen. Eine Momo wäre dringend erforderlich, die die Menschheit rettet, aber – anders als im Fantasyroman – tauchten in der Realität keine Menschenretter auf, sondern „graue Herren“. Wie wir gleich noch bei Harry Potter sehen werden: Es wird auch kein Superman oder Held vom Himmel fallen. Stattdessen werden die lodernden Ängste durch die „grauen Herren“ weiter angefacht.

Foto: @engy91 via envato.elements

Und dann kam Corona …

… und traf auf diese fremdbestimmte, abgelenkte, sich ihrer Eigenverantwortung nicht bewusste Bevölkerung. Die gesundheitspolitischen Maßnahmen unter dem Deckmantel von Corona-Schutzmaßnahmen bewässerten exakt den fruchtbaren Boden der Massenpsychose, die prompt überall wuchs – bis zur heutigen Lage. Die wenig bis gar nicht selbstreflektierten Menschen suchen Schuldige und Lösungen im Äußeren. Je weniger sie selbst reflektierend unterwegs sind, desto anfälliger sind sie als leicht zu steuernde, fremdbestimmte Objekte. Sie ermächtigen geradewegs andere, über sie zu herrschen. Und die Projektion auf immer wieder andere Zielgruppen vermeintlich schuldiger Asozialer sind im Grunde genommen Selbstverurteilungen, die von ihnen selbst aber gar nicht mehr als solche erkannt werden. Einst waren die Schuldigen die Juden oder Kommunisten, dann bei AIDS die homosexuellen Männer, gefolgt von den Islamisten, Rechten, Nazis, Reichsbürgern, Querdenkern – bis hin zu den Russen. Die Ablenkung klappt wunderbar.

Es bedarf eines Zauberers

Es wird Zeit für einen Harry Potter, der aus dem Nichts erscheint und die Situation rettet. In Band 3 der Harry Potter-Reihe wird jedoch klar: Ein solcher Zauberer wird nicht erscheinen. Die schützende Zauberei muss aus sich selbst heraus geboren werden. Der Zauber muss von innen heraus geschaffen werden und der Zauber liegt wiederum im Zugang. Im Zugang und Vertrauen auf die höheren Bewusstseinsschichten. Diese sind bekannt und immerdar. Wir haben den Zugang und erhalten von dort die Energie, die wir brauchen, wenn wir uns nicht ablenken lassen. Der Zugang ist immerdar, wenn wir nicht abgelenkt sind. In der Quantenphysik ist das das Vakuum, das große Nichts, das auch als Potenzialraum verstanden werden kann und das wir „anzapfen“ können. Im Fantasyroman bleibt Harry Potter nur übrig, auf seine vorhandenen Fähigkeiten zu vertrauen. Er will siegen und mithilfe des Willens und mithilfe des grenzenlosen Vertrauens, schafft er ein Energiefeld, aus dem heraus es ihm gelingt. Vielleicht ist das vergleichbar mit einer Situation, in der man übermenschliche Reserven einfordert, um z. B. etwas zu tun, was einem selbst oder einem anderen Menschen das Leben rettet. Nur wer an diese menschlichen Grenzen geht, der bekommt auf einmal eine göttliche Energie hinzu, von der er zuvor nicht einmal wusste, dass sie existiert.

Foto: @rozum via envato.elements

Verblüffende Angstfreiheit

Nun ist etwas bei dem kleineren Teil der Bevölkerung, der um diese Energie und um die Situation Bescheid weiß, verblüffend: Es ist diese weitgehende Angstfreiheit. Anders ausgedrückt: Es ist die durch nichts zu beeinflussende Zuversicht, dass es am Ende nur gut ausgehen kann und dass die derzeitige Lage notwendig ist wie ein Reinigungsprozess. Das verbindet einen Teil der Bevölkerung auf eine Weise, die für die „Grauen Herren“ nicht nachvollziehbar ist und an der sie scheitern werden. Nicht nur ihre Zigarren – auch sie selbst werden sich in Rauch auflösen. Bei Harry Potter wird übrigens die Existenz des bösen Gegenspielers Voldemort stets geleugnet, so wie derzeit die Bestrebungen der „Neuen Weltordnung“ allesamt als Verschwörungstheorien geleugnet werden.

Die Zuversicht, dass am Ende alles gut wird, ist eine Art Urkraft

Die Zuversicht, dass am Ende alles gut werden wird, ist eine Art Urkraft, gespeist aus dem Urvertrauen zu sich und dem Leben. Diese Zuversicht erwächst vor allem aus Zweierlei:

Wer einmal das EGO als Störenfried erkannt hat und diese Unruhe, diesen Unfrieden und diese Unfreiheit, die es verursacht, identifiziert hat, der ist für diesen Weg niemals mehr empfänglich. Der zweite Aspekt ist: Wer einmal erkannt hat, wie Liebe die Angst eliminiert, wie sie aus (fremdgesteuerten) Objekten, (selbstbewusste) Subjekte macht, wird immer und immer wieder der Liebe folgen und aus dem Herzen handeln. Die Angstmacherei hat keinen Zugang mehr. Je mehr Menschen in dieses Licht gehen, desto weniger haben die Voldemorts dieser Welt noch Einfluss. Stück für Stück holen sich so die Menschen wieder ihr eigenes Leben zurück. Wer hätte gedacht, wie viel Hoffnung und Liebenswürdigkeit sich aus diesen Kinderbüchern für unsere heutige Zeit ablesen lässt. Am Ende angelangt, sind wir wieder bei Antoine de Saint-Exupéry und „Der kleine Prinz“, einem Kinderbuch, das wohl so viel von Erwachsenen gelesen wurde wie kein anderes zuvor. „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ (5)

Quellenverzeichnis:

  1. https://www.ibby.org/de/about/was-ist-ibby (Stand: 30.03.2022)
  2. „Access – Das Verschwinden des Eigentums“, Jeremy Rifkin, 2000, Campus-Verlag
  3. Covid 19 – The great reset. Video des WEF. https://www.weforum.org/agenda/2020/07/covid-19-the-great-reset/ (Stand: 30.03.2022)
  4. Aktuelle Situation und Verengung des Menschenbildes (Print; März 22)
  5. „Der kleine Prinz“, Antoine de Saint-Exupéry
    https://www.exuperysprinz.de/zitate/man-sieht-nur-mit-dem-herzen-gut-das-wesentliche-ist-fuer-die-augen-unsichtbar/

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