Giftige Schönheit

Die Kosmetikindustrie ist ein milliardenschwerer Wirtschaftszweig, der nur unzureichend reguliert ist. Es gibt Tausende von gefährlichen Kosmetika mit Chemikalien und Giftstoffen, die bekanntermaßen Krankheiten wie Krebs, schwere Allergien, Hormonstörungen, Unfruchtbarkeit oder sogar Myome verursachen. Die meisten Verbraucher wissen nicht, was in ihrem Lieblingskosmetikprodukt enthalten ist. Wir gehen einfach in den Laden, kaufen, was wir gewohnt sind, und verlassen ihn wieder, ohne zu wissen, welche giftigen Inhaltsstoffe wir vermeiden sollten.

➥ Autor: Barbara M. Thielmann

Meine Produktempfehlung: Mannaseife

Krankmachende Kosmetika?
Wieso ist das überhaupt möglich?

Du fragst dich vielleicht, warum und wie giftige Kosmetika verkauft werden können, ohne dass eine Aufsichtsbehörde eingreift, obwohl ihre schädlichen Inhaltsstoffe bekannt sind. Meist ist es eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Und da man eben nicht nur einmal im Leben bestimmte Produkte nutzt, addieren sich die Stoffe und der Körper legt Depots davon an. Das liegt auch daran, dass die meisten Menschen nicht regelmäßig entgiften bzw. Gifte ausleiten (was heute leider Pflicht geworden ist).

In den meisten Kosmetika werden Inhaltsstoffe verwendet, von denen bekannt ist, dass sie bei der Vermischung zu einer giftigen chemischen Verbindung reagieren. Oft bleiben die Kosmetikhersteller jedoch unter der deklarationspflichtigen Grenze oder ersetzen diese Substanzen durch andere, die sie nicht extra angeben müssen, die aber möglicherweise Allergien u. ä. auslösen. Alleine diese Aussage macht dann doch unsicher. Worauf oder welche Stoffe solltest du achten? Wir stellen dir die verbreitetsten Inhaltsstoffe vor und die Gefahren, die von ihnen für den Körper und Umwelt ausgehen.

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Krebserregende Chemikalien in Kosmetika. Vermeide die aufgeführten Stoffe

  • 1,4-Dioxan ist eine krebserregende Chemikalie, die mit der Toxizität für innere Organe in Verbindung gebracht wird.

Diese krebserregende Chemikalie kann in bis zu 22 Prozent aller Kosmetika enthalten sein. 22 % ist ein so hoher Prozentsatz, dass die Wahrscheinlichkeit, dass auch du solche Kosmetika verwendest, sehr hoch ist. Auf den Etiketten von Kosmetika wird 1,4-Dioxan nicht als Inhaltsstoff angegeben. Das liegt daran, dass 1,4-Dioxan bei der chemischen Reaktion gängiger Kosmetika und Make-up-Bestandteile entsteht und die Verbindung bildet. Diese Verbindung findet sich häufig in Shampoos, Flüssigseifen und Kinderseifen für Schaumbäder.

Vermeide den Kauf von Produkten, die Sodium Laureth Sulfate, PEG-Verbindungen und Chemikalien mit den Klauseln Xynol, Ceteareth und Oleth enthalten. Es ist bekannt, dass es Krebs und Geburtsfehler verursacht. Die Stoffe sind in den USA und auch in Europa zum Teil als krebserregend eingestuft.

  • Acrylat Diese schädliche Chemikalie ist in künstlichen Acrylnägeln und nagelverstärkenden Nagellacken enthalten.

Hormonelle Störfaktoren in Acrylnägeln: Laut der amerikanischen Safe Cosmetics-Datenbank bestehen ernsthafte gesundheitliche Bedenken in Bezug auf Krebs, Entwicklungsstörungen bei Kindern, Toxizität für das Fortpflanzungssystem, Organtoxizität, zelluläre und neurologische Schäden und Reizungen. Für Frauen besteht ein hohes Risiko der Exposition gegenüber Acrylaten durch den Kontakt mit Nagelprodukten. Kosmetikerinnen und Spa-Mitarbeiterinnen sollten bei der Verwendung von Acrylprodukten immer Schutzhandschuhe und eine Maske tragen. Wenn du in einem Maniküre-Salon arbeiten musst, achte darauf, dass der Raum gut belüftet ist oder lass es einfach ganz.

  • Benzophenone Diese gefährliche Chemikalie und ihre nahen Verwandten werden verwendet, um Produkte vor Schäden durch ultraviolette Strahlen (UV) zu schützen.

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Schönheitsprodukte, die Benzophenone enthalten könnten sind:

  • Lippenbalsam, Nagellack, Augenbraunstift, Baby-Sonnenschutzmittel, Parfüm, Shampoo, Conditioner, Haarspray, Feuchtigkeitscremes und Make-up

Achte auf die folgenden Inhaltsstoffe und meide solche Produkte. Beachte, dass einige Unternehmen die Chemikalie nur abkürzen und du möglicherweise nicht erkennen kannst, worum es sich handelt.

Beispiel Benzophenon: BP# (z. B. BP2), Oxybenzone, Sulisobenzone, Sulisobenzone-Natrium. Vermeide alle Kosmetika oder Make-up, deren Inhaltsstoffe mit „Benzone“ enden.

  • Gesundheitliche Bedenken können sein: Krebs Organ-Toxizität Hautreizung Endokrine Störungen – Hormonstörungen Entwicklungs- und Reproduktionstoxizität, Unfruchtbarkeit und niedrige Spermienzahl

  • Formaldehyd und Formaldehyd freisetzende Stoffe sind bekannt dafür, dass sie Krebs, Hormonstörungen und Reproduktionstoxizität verursachen.

Wusstest du, dass Formaldehyd die Chemikalie ist, die bei der Entkoffeinierung von Produkten wie Kaffee und Tee verwendet wird? Formaldehyd ist in vielen Schönheitsprodukten enthalten. Es gibt weitere Produkte, die bekanntermaßen Formaldehyd freisetzen.

Dazu gehören:

  • Quaternium-15, Diazolidinylharnstoff, Imidazolidinylharnstoff, DMDM-Hydantoin und 2-Brom-2-nitropropan-1,3-diol), Phenacetin, Steinkohlenteer, Benzol, unbehandelte oder leicht behandelte Mineralöle, Ethylenoxid, Chrom, Cadmium und seine Verbindungen, Arsen und kristallines Siliziumdioxid
  • Keratin-Haarglätter und -Shampoos sind berüchtigt für ihren Formaldehydgehalt. Wenn du nach einem Haarglätter suchst, achte auf die oben genannten Inhaltsstoffe, die du vermeiden solltest.

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  • Schwarzer Kohlenstoff Lidschatten

Ruß wird häufig in färbenden Kosmetika wie Augenstiften, Eyelinern und Wimperntusche verwendet. Er wird durch unvollständige Verbrennung von Steinkohlenteer hergestellt. Ruß ist ein bekanntes Karzinogen. Achte auf Inhaltsstoffe wie:

  • Carbon Black, D & C Black No. 2, Acetylen Black, Channel Black, Furnace Black, Lamp Black und Thermal Black.

Teer ist auch der krebserregende Stoff, der in Tabak und Zigaretten enthalten ist.

  • Butylierte Verbindungen Butyliertes Hydroxyanisol (BHA) und butyliertes Hydroxytoluol (BHT) werden als Konservierungsmittel verwendet.

Sie sind häufig in Kosmetikprodukten und Lebensmitteln zu finden. Worauf ist zu achten? Achte auf Abkürzungen wie BHA und BHT, insbesondere in Lippenstiften und Lidschatten. Gesundheitliche Bedenken sind hier Organtoxizität, Krebs, Hormonstörungen und Hautreizungen.

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  • Steinkohlenteer ist ein krebserregender Inhaltsstoff, der in vielen Kosmetika und Make-up enthalten ist, insbesondere in Lippenstiften, Shampoos und Kopfhautbehandlungen, Seifen, Haarfärbemitteln und Lotionen.

Die FDA und die EU-KosmetikV überwachen kohlenteerhaltige Kosmetika. Kosmetikhersteller, die Steinkohlenteer verwenden, sind verpflichtet, die prozentuale Konzentration von Steinkohlenteer auf den Etiketten anzugeben. Mengen unter 5 % gelten als sicher, aber entscheide selbst. Wenn du es ganz vermeiden kannst, umso besser. Auch Haarfärbemittel müssen einen Warnhinweis und besondere Vorsichtsmaßnahmen für solche Produkte enthalten.

  • Ethanolamin-Verbindungen (MEA, DEA & TEE)

Die Europäische Kommission verbietet Diethanolamin (DEA) in Kosmetika. Ethanolamine sind in vielen Schönheits- und Körperpflegeprodukten enthalten und werden mit gefährlichen Lebertumoren in Verbindung gebracht.

Ethanolamine sind in fast jeder Kategorie von Gesundheits- und Schönheitsprodukten zu finden, vor allem aber in Sonnenschutzmitteln und Feuchtigkeitscremes. Diese schädliche Chemikalie wird verwendet, um Kosmetika und Lotionen cremig oder schaumig zu machen.

Worauf du achten und was du vermeiden solltest:

  • Triethanolamin, Diethanolamin, DEA, TEA, Cocamide DEA, Cocamide MEA, DEA-Cetylphosphat, DEA-Oleth-3-Phosphat, Lauramid DEA, Linoleamid MEA, Myristamid DEA, Oleamid DEA, Stearamid MEA, TEA-Laurylsulfat.

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Entwicklungs- und fortpflanzungsschädigende Inhaltsstoffe in Kosmetika

  • Quecksilber

Das Schwermetall Quecksilber, das üblicherweise in Kosmetika wie Hautaufheller und Anti-Aging-Produkten enthalten ist, kann zu ernsten Gesundheitsproblemen führen. Schwangere und stillende Mütter sollten Quecksilber meiden, Quecksilber ist Placenta gängig. Daher schädigt es das sich entwickelnde kindliche Gehirn und das Nervensystem. Quecksilber in Kosmetika ist in Europa und den USA verboten, aber in Indien, Afrika und ostasiatischen Kosmetika sehr verbreitet.

Worauf mußt du achten? Hg oder Quecksilber, ALUMINIUM; ALUMINIUM FLAKE; ALUMINUM; LB PIGMENT 5; PIGMENT METAL 1; A 00; A 95; A 995; A 999; AA 1099; AA1199

CAVE: obwohl Quecksilber in den USA und in Europa verboten ist, werden auf Websites wie eBay immer noch aus asiatischen Ländern importierte Quecksilberkosmetika verkauft.

Gesundheitliche Bedenken sind: Neurotoxizität, Schädigung des Fortpflanzungssystems, schwache Immunität und schwere allergische Reaktionen.

  • Arsen

Arsen ist ebenfalls ein Schwermetall, das in Kosmetika enthalten sein kann. Es ist hochgradig krebserregend und gefährlich. Es verursacht außerdem Hautreizungen, Neurotoxizität, Nierenschäden und Organversagen.

  • Aluminium

Aluminium finden wir als Aluminium Chlorid oder auch als Aluminium Hydroxid. Beides ist schädlich. Einfach weil Aluminium, genauso wie Quecksilber oder Arsen (und all die anderen Stoffe in dieser Aufzählung) einfach nicht in den menschlichen Körper gehört. Lange Zeit wurde uns von der Industrie erzählt, dass es keine klaren Ergebnisse zur Schädlichkeit von Aluminium auf den menschlichen Körper gäbe. Dies scheint nun nicht länger haltbar. Zu Aluminium als Gesundheitsrisiko kommt die Studie zu folgendem Ergebnis:

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„Aluminium steht unter Verdacht, an der Entstehung einer Reihe von menschlichen Erkrankungen beteiligt zu sein, oder diese unter bestimmten Bedingungen zumindest zu fördern oder zu verschlimmern. Insbesondere sind dies neurologische Erkrankungen, aber auch Stoffwechselstörungen, wie Diabetes, sowie Erkrankungen des Skelettaparates. […] Drei Organsysteme sind klar durch die toxischen Effekte von Aluminium betroffen: das blutbildende System, das Nervensystem und die Knochen.“

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Aluminium, Studie S. 81. Toxikologie und gesundheitliche Aspekte körper naher Anwendung, Wien, Juni 2014)

Insbesondere wird in dieser Studie die Auswirkung von Aluminium auf Alzheimer-Demenz (AD) sowie Brustkrebs bei Frauen diskutiert. In diesen beiden besonderen Fällen kommt die Studie zu keinem eindeutigen Ergebnis. Es wird jedoch ausdrücklich im Falle von AD auf die klar neurotoxische Wirkung (Nervengiftigkeit) von Aluminium hingewiesen, im Falle von Brustkrebs darauf, dass in der Brustflüssigkeit von an Brustkrebs erkrankten Frauen mehr Aluminium nachzuweisen ist als in der von gesunden Frauen.

Bleibt zu hoffen, dass das auch bei allen anderen giftigen Bestandteilen nach und nach bestätigt wird. Eine weitere gute Nachricht zu Aluminium: Auf der Verpackung kannst du Aluminium leicht erkennen!

Worauf musst du achten? Aluminium Silicate oder Aluminium Chlorohydrate.

Dass Deos mit Aluminium schädlich sind, hat sich ja nun durch diese und andere Studien in Europa herumgesprochen. Wo man noch nicht so deutlich wurde, das ist das Aluminium Hydroxid. Es wird angewendet, um Impfstoffe haltbarer zu machen und die Deportwirkung von Impfstoffen zu verlängern. Wollen wir eine Depotwirkung von all den anderen eventuellen Giftstoffen in der Kosmetik, einfach dadurch, dass dieser Stoff enthalten ist?

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  • Octinoxat oder Octylmethoxycinnamat oder (OMC)

Diese Chemikalie wird schnell von der Haut absorbiert. Sie ahmt das Östrogenhormon nach und kann das endokrine System stören. Sie kann auch Immunprobleme und Organtoxizität verursachen. Sie wird hauptsächlich in Haarfärbemitteln und Shampoos, Sonnenschutzmitteln, Lippenstift, Nagellack und Hautcremes verwendet.

Worauf ist zu achten? Octinoxat, O-Methoxycinnamat (OMC), Parsol, Parsol MCX, Parsol MOX, Escalol, 2-Ethylhexyl-p-Methoxycinnamat.

  • Polyacrylamid ist eine chemische Verbindung, die in Anti-Aging-Produkten enthalten ist.

Sie wird als Chemikalie mit sehr hohem Risiko eingestuft, die bekanntermaßen Entwicklungs- und Reproduktionstoxizität, allergische Reaktionen, Organtoxizität, Neurotoxizität, Haut- und Augenreizungen, Störungen des Hormonsystems sowie biologisch gefährliche Wirkungen verursacht.

Die American Cancer Society hat Polyacrylamid zwar als stark krebserregend eingestuft, doch erstaunlicherweise seine Verwendung in Kosmetika nicht erwähnt.

Worauf ist zu achten? Polyacrylamid; Acrylamid; Polyacrylat, Polyquaternium, Acrylat Gesundheitliche Bedenken Karzinogenität, Reproduktions- und Entwicklungstoxizität

  • Polytetrafluorethylen (PTFE) alias Teflon

Wenn du das Wort Teflon hörst, denkst du vielleicht an Antihaft-Kochgeschirr. Vermeide solche Produkte auf jeden Fall. Polytetrafluorethylen ist eine schmutzige, gefährliche Chemikalie, die in Foundations, Anti-Aging-Produkten, Kompaktpuder, losem Puder, Bronzer, Rouge, Lidschatten, Mascara, Rasiergel und Lippenbalsam enthalten ist.

Gesundheitliche Bedenken sind: Krebs, Brustkrebs, Reproduktionstoxizität, Störungen des Hormonsystems sowie Bioakkumulation und Persistenz in der Umwelt.

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  • Parabene

Parabene sind eine Gruppe von Chemikalien, die Östrogene imitieren und Krankheiten wie Krebs, Hormonstörungen und allergische Reaktionen hervorrufen können. Diese Chemikalie wurde zusammen mit dem davor genannten Teflon mit Brustkrebs in Verbindung gebracht.

Parabene finden sich in Shampoos, Pflegespülungen, Lotionen, Gesichts- und Duschreinigern und Peelings.

Worauf ist zu achten? Auch alle Inhaltsstoffe, die auf -paraben enden (Beispiel: Propylparaben)

  • Methylisothiazolinon und Methylchlorisothiazolinon

Diese schwer auszusprechenden gefährlichen Chemikalien sind dafür bekannt, dass sie allergische Reaktionen, Hautreizungen, Neurotoxizität und Lungenbelastung verursachen. In Europa darf die Verwendung dieser Chemikalien in Kosmetika nicht mehr als 0,01 % betragen. Eine kürzlich durchgeführte Forschungsstudie hat ergeben, dass diese Chemikalien extrem gefährlich für das gesamte Nervensystem sind.

  • Glimmer

Glimmer ist ein natürlich vorkommender Staub, der häufig bei der Herstellung von Grundierungen verwendet wird. Sei vorsichtig bei Produkten, die angeblich „natürlich“ sind oder aus „natürlichen Inhaltsstoffen“ bestehen.

Worauf ist zu achten? Achte auf Glimmer oder Muskovit. Gesundheitliche Bedenken sind z.B. Lungenreizung durch lange Exposition gegenüber dem Glimmerstaub. Es wird empfohlen, staubfreie Foundations zu verwenden, um das Risiko der Inhalation zu vermeiden.

Foto: @alexstand via envto.elements

  • Isopropylaceton, Methylethylketon und n-Methylpyrrolidon

Diese Chemikalien sind hauptsächlich oder ausschließlich in Nagellackentfernern und -lacken enthalten. Gesundheitliche Bedenken Neurotoxizität, Haut- und Lungenreizung, Krebs, Reproduktionstoxizität bei Männern und Frauen Worauf ist zu achten? Kaufe einfach acetonfreie Nagellackentferner wie die Marken von Cutex.

  • PABA Allergische Dermatitis

PABA ist häufig in Sonnenschutzmitteln enthalten, es verursacht in erster Linie Störungen der Schilddrüse, aber auch Störungen des gesamten endokrinen Systems sind nicht ungewöhnlich. Kanada und Europa haben die Verwendung von PABA verboten. In den Vereinigten Staaten ist eine PABA-Konzentration von bis zu 15 % in Kosmetika erlaubt. Worauf ist zu achten? PABA, Padimate-O oder ein PABA-Derivat.

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  • Phenoxyethanol

Diese giftige Chemikalie wird häufig in Parfüms, Kosmetika und Seifen als Stabilisator verwendet.

Die Exposition gegenüber Phenoxyethanol wurde mit Ekzemen, lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen – Anaphylaxie – in Verbindung gebracht, die orale Exposition gegenüber Kindern beeinträchtigt akut das Nervensystem und kann zum Tod führen.

  • Hydrochinon

Hydrochinon wird häufig in Produkten zur Hautaufhellung verwendet. Dabei zielen die Hersteller mit Kosmetika, die Hydrochinon enthalten, besonders auf dunkelhäutige Frauen ab. Es ist dafür bekannt, dass es Krebs und Organtoxizität verursacht. Wenn du also Produkte zur Hautaufhellung kaufst, vermeide Produkte, die Hydrochinon oder Tocopherylacetat enthalten. Ist auch in der Anti Aging Kosmetik für Haut ab 60.

  • Synthetischer Moschus

Diese Chemikalien sind dafür bekannt, dass sie das endokrine System und die normale Zellfunktion stören. Vermeide daher Produkte, die Moschusketon, Moschus-Xylol, Galaxolid und Tonalid enthalten. Japan und die Europäische Union haben die Verwendung dieser Chemikalien verboten oder eingeschränkt, in den USA sind sie jedoch nicht verboten oder eingeschränkt. Heißt: wenn man über Amazone oder Ebay ausländische Kosmetika kauft, besteht die Möglichkeit, diese Stoffe in der Kosmetik zu haben.

  • Titandioxid

Last but not least, der krebserregende Sunblocker und Weissmacher: Titandioxid. Außerdem findest du diesen Zusatzstoff in Lebensmitteln, Arzneimitteln und Zahncreme. Immer wieder hieß es, nein, nicht gefährlich. Dabei sagt der bloße Menschenverstand, dass eine Chemikalie, die in der Lage ist, die „Sonne zu blocken“, siehe all die Sonnenschutzmittel und Tagescremes, die diesen Stoff enthalten, auf Dauer nicht gesund sein kann. Und wenn sie durch die Haut in den Körper gekommen ist, behindert sie dann auch noch von innen die Aufnahme des Sonnenlichtes, was Auswirkungen auf die Vitamin D3 Produktion in der Sonne hat. Der Körper kann es nicht mehr oder nur sehr gering herstellen. Titandioxid ist laut EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) nun auch endlich (seit 2021) als gefährlich und krebsfördernd eingestuft worden. Als besonders gefährlich gilt Titandioxid in Nanogrösse, denn die Laboranalyse zeigt mehr gefährliche Nanopartikel als erwartet an.

Worauf zu achten ist? Der Weissmacher wird mit der Nummer E171 oder eben Titandioxid gekennzeichnet.

Foto: @Shaiith via envato.elements

Schlussfolgerung: Es gibt viele Kosmetika und Schönheitsprodukte, die schädliche und gefährliche Inhaltsstoffe enthalten. Zu wissen, welche man meiden sollte, ist der Schlüssel zum Erfolg. Bei manchen ist es einfach und offensichtlich, wie zum Beispiel bei Quecksilber (HG), Aluminium, PABA oder Parabenen, bei anderen ist es leider schwieriger, weil sie versteckter oder gar nicht aufgeführt sind.

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