Chinesische Yams – Energie aus dem Licht

Nur ein paar Scheiben dieser Wurzelknolle täglich zum Salat und Ihr nehmt nicht nur Lichtenergie auf, sondern ermöglicht Eurem Körper ganz viel Gutes. Der chinesische Yam ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bestens bekannt – nicht jedoch bei uns. Höchste Zeit, ihn kennen zu lernen.

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➥ Autor: Andreas Müller-Alwart

Die Yamswurzel erreicht eine Länge von bis zu 1.50 Meter und sieht dabei etwas aus wie ein weißer Rettich, der sich tief in den Boden vergraben hat. Aus der „Wilde Yams“ (dioscorea villosa) wurde natürliches Progesteron gewonnen, was die Pflanze vor und 20 Jahren mehr in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit brachte, denn Progesteron ist ein Mittel gegen Wechseljahre-Beschwerden. Der chinesischen Yams – also die Lichtwurzel um die es hier geht – hat den botanischen Namen dioscorea polystachya (früher auch dioscorea batatas). Doch wir wollen gar nicht so sehr in der botanischen Historie weilen, sondern die vielen Vorteile der Pflanze kennen lernen.

Speicher für Lichtenergie

Der Beiname „Lichtwurzel“ sagt es schon: Diese Wurzelknolle ist in der Lage in ihrer großen, tiefen Wurzel Lichtenergie regelrecht abzuspeichern. Mit Lichtenergie ist das gemeint, was der Mensch dann beim Essen aufnimmt, um daraus Vitalität zu gewinnen. „Der Begriff Lichtnahrung könnte so eine ganz neue Bedeutung bekommen“, meint die Redakteurin Andrea Freund. (1) Wir verstehen sofort: Der Verzehr dieser Knollenteile führt dem Körper heilsame, wirksame Energie zu, und zwar hoch konzentriert.

Die Wurzelknolle hat einen hohen Anteil an Ballaststoffen, und zwar nicht an irgendwelchen dieser Ballaststoffe, sondern an solchen aus resistenter Stärke. Das bedeutet: Diese Ballaststoffe werden nicht schon im Dünndarm zerlegt, sondern erreichen den Dickdarm unverdaut, wo sie sich sehr günstig auf das Mikrobiom auswirken, indem sie zu einer bakteriell ausgeglichenen Besiedlung des Dickdarms beitragen.

Foto: @twenty20photos via envato.elements

Was der Yams alles kann

Auch biochemisch hat es der Yams drauf: Studien belegen seine positiven Auswirkungen auf den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, wobei auch die Fettaufnahme reduziert wird. Dies wiederum kann positive Auswirkungen gegen Adipositas, Diabetes und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Und der Yam enthält auch viele sekundäre Pflanzenstoffe, von denen unsere regelmäßigen Leserinnen und Leser längst wissen, dass sie als Antioxidantien das Immunsystem unterstützen und gegen Entzündungen hemmend wirken. Von der Wurzelknolle sollte auch die Rinde mit verzehrt werden, denn sie enthält das wertvolle Allantoin in hohen Anteilen. Allantoin werden antitumorale Effekte zugesprochen – will hießen: Es wirkt gegen Krebserkrankungen bzw. vorbeugend.

Wach und gut gestimmt

Schon vor über 200 Jahren soll der chinesische Arzt Cheng Xiuyuan über die Knolle berichtet haben: „Sie macht den Körper leicht und verlängert das Leben.“ Geschmacklich hat die Knolle wenig zu bieten: Sie schmeckt einfach nur süßlich, ähnlich einer Süßkartoffel und die Konsistenz entspricht in etwa dem Fruchtfleisch einer Kokosnuss, sagt man. Auf jeden Fall ist sie in der TCM (Traditionelle chinesische Medizin) fester Bestandteil und gilt dort als „Bergmedizin“. Man hat damit die Erfahrung, dass sich bei regelmäßigem Verzehr der Knolle der Durchfluss in den Meridianen verbessert, die Funktionskreisläufe von Lunge und Niere gekräftigt werden und Alterungserscheinungen wie z. B. Osteoporose entgegengewirkt wird. Weil sie den Energiefluss erhöht und Lichtenergie liefert, hebt sie auch die Stimmung an. Was für ein erfreuliches Portfolio, das die chinesische Lichtwurzel bietet, findet Ihr nicht auch?

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Der Yams und Covid

Jetzt sag nicht, dass der Yams auch bei Covid wirksam ist? Doch. Ist er. „Natur & Heilen“ (1) berichtet im Dezember 2021 von aktuellen Studien. In Korea fand kam 2020 eine Studie zu dem Ergebnis, wie wirksam der Yam dabei ist, Entzündungsprozesse zu unterbinden wie sie eben auch bei SARS-CoV-2 vorkommen. Eine mögliche Verwendung als Medikament ist durchaus angezeigt. Und bereits 2011 gab es in Taiwan eine Studie, die den Nachweis erbrachte: Lichtwurzel-Extrakte können das Vordringen von SARS-CoV-1 in die Schleimhaut verhindern. „Bestimmte Enzyme können dadurch keine Eiweiße mehr spalten (3CL-Protease), was das Virus ansonsten als Einfallstor in die Zellen nutzt.“ (1)

Rudolf Steiner und die Lichtwurzel

Rudolf Steiner, der einst die Anthroposophie und die biologisch-dynamische Landwirtschaft begründet hatte, soll den Chinesischen Yam sogar als „das Nahrungsmittel für den Menschen der Zukunft“ bezeichnet haben, weil die Pflanze eben die Lichtenergie bündeln und wieder zur Verfügung stellen könne. In Teilen Afrikas ist der Yams eine durchaus recht weit verbreitete Kulturpflanze, z. B. in Nigeria. In Europa versucht man nun den Chinesische Yams für unsere Anbaubedingungen zu optimieren. Siehe dazu unseren Videotipp. (4)

Foto: @bhofack2 via envato.elements

Verwenden der Yams

Man kann ein paar Scheiben der Knolle zum Salat hinzufügen der Teile der Knolle fein reiben und damit Suppen und andere Gerichte bestreuen. Die geschmackneutrale Knolle passt im Grunde genommen zu allem – selbst über Desserts kann sie gestreut werden wie ein paar Kokosraspel oder Nussstückchen. Es gibt auch ein Pulverextrakt aus der Lichtwurzel zu kaufen, das als Therapeutikum von einigen Heilpraktikern erfolgreich eingesetzt wird. Erfolge wurde dabei erzielt bei dieser langen Liste von Erkrankungen: Entzündliche Darmerkrankungen, hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Osteoporose, hoher Augeninnendruck („Grüner Star“), Abgeschlagenheit und Schlafstörungen. Hauptsächlich wirksam ist hier Progesteron, das eben auch als Ausgangsstoff für viele andere, nachgelagerte Hormone fungiert. Übrigens enthalten 100g Lichtwurzel auch 21,5 mg Magnesium – mehr als in der Kartoffel oder Möhre enthalten sind.

Wo finde ich mehr?

Wer (noch) tiefer in das Thema eintauchen möchte, der findet eine Fundgrube in dem Buch „Der chinesische Yams“ von Dr. T. und J. Hartkemeyer. (2) Den Lichtyam als Knolle sowie das Pulver gibt es – auch aus deutscher Produktion (!) – im Internet zu kaufen. Beispielsweise bietet der Andreashof diese Produkte an. 30 Gramm Lichtyam erhält man ab 25 Euro (deutsche Demeter-Qualität) und ein Kilogramm Lichtyam als Knolle gibt es ab knapp 40 Euro. (3) Interessant sind auch die Bestrebungen, die chinesische Yams für den europäischen Markt zu bringen. Empfehlenswertes kurzes Video dazu:

In dem Video seht Ihr auch wie die Pflanze angebaut ist und aussieht.

Quellenverzeichnis:

  1. Lichtwurzel – Chinesische Yams, Andrea Freund, S. 30 ff. Zeitschrift „natur & heilen“ 12 /2021
  2. Buchtipp mit weiterführenden Informationen: https://www.lichtyam.de/139/die-chinesische-yams-dioscorea-batatas (aufgerufen 27.07.2022)
  3. Bezugsquelle z. B. https://www.lichtyam.de/produkte-entdecken/naturkost/lichtyam/ (aufgerufen 27.07.2022).
    Der Andreashof ist übrigens in Überlingen am Bodensee. (info@andreashof-bodensee.de)
    Weitere Quellen: www.erdmannhauser.de und www.glashausfrankfurt.de
  4. Videotipp: Die Yams kommt! Eine neue Kulturpflanze für Europa https://www.youtube.com/watch?v=Dmpro5nL1xQ

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