Toxische Metalle und ihre Interaktionen mit Mikronährstoffen

Wenn man sich mit Toxinen beschäftigt, ist es wichtig, sich besonders der Gruppe toxischer Metalle zu widmen, denn sie sind in der Lage durch eine Art von Mimikry dem Körper vorzugaukeln, dass sie Mikronährstoffe sind. Das ist teilweise regelrecht fatal, weil auf diese Weise Zellgifte in die Zelle hereingeholt werden können, und zwar durch das körpereigene System, weil es sich hat täuschen lassen. Die gefährlichsten sind Arsen, Blei, Cadmium und Quecksilber. Aber auch weitere Metalle, die seit Jahren immer häufiger in der Umwelt vorkommen, sind zu berücksichtigen. Dazu gehören Thallium, Nickel, Antimon, Zinn, Beryllium, Gold, Platin und Silber. Außerdem das Leichtmetall Aluminium, welches mittlerweile zum Spitzenreiter der gesamten Gruppe geworden ist.

Autor: Barbara M. Thielmann

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Gretchenfrage: wie kommt das ganze Metall in den Menschen?

Eine Exposition der Metalle hat unterschiedliche Ursachen und erfolgt durch vielerlei Quellen. Die Industrie ist stark beteiligt. So stößt ein Kohlekraftwerk in einem Jahr 5 Tonnen Quecksilber mit aus. Auch die Petroindustrie ist ganz vorne mit dabei. Und auch die Unfälle wie Brände in chemischen Anlagen nehmen immer mehr zu. Hier nur mal ein paar Quellen:

  • industrielle Emissionen (Erzhütten, Kohle-, Müllverbrennungsanlagen, Metallverhüttung, Stahlproduktion)
  • verschieden andere Industriezweige (Elektroindustrie, Petroindustrie, Textilindustrie, Kunststoffverarbeitung)
  • Produkte wie Legierungen, Farben, Grundierungen, Holzschutzmittel, Kosmetika, Tabak, Schmuck, Münzen, PVC
  • verunreinigtes Trinkwasser, insbesondere durch veraltete Trinkwasserleitungen sind aus Blei
  • MRTs ( Gadolinium)
  • Zahnmaterialien
  • Fallout von Flugzeugbenzin

Besonders hohe Konzentrationen an toxischen Metallen gelangen jedoch über unsere Nahrungsmittel direkt in unseren Organismus. Hierzu zählen aufgrund der mittlerweile hohen Belastung der Weltmeere vor allem Fische und Meeresfrüchte. Durch den jahrzehntelangen Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln, die mit Schwermetallen belastet sind, sowie sauren Regen (Flugzeug-Fallout), sind viele Böden mittlerweile ebenfalls stark belastet. Das gilt leider besonders für Wurzelgemüse, aber auch andere Gemüsesorten und Hülsenfrüchte. Diese neigen dazu, sich stark mit Metallen anzureichern. Lebensmittelzusatzstoffe wie Farbstoffe und Konservierungsmittel führen durch ihre chemischen Reaktionen insbesondere in Konserven zu erhöhten Schwermetallbelastungen.

Toxischen Metallen gelangen über unsere Nahrungsmittel direkt in unseren Organismus. Foto: @xolesyaSh via envato.elements

Symptome und Beschwerden durch toxische Metalle

Metalle sind durch ihre chemischen Reaktionen mit anderen Substanzen eine Quelle, die zur Erschöpfung unseres antioxidativen Schutzsystems führen kann, weil sie oxidativen Stress und systemische Entzündungen begünstigen bzw. auch hervorrufen können, siehe zum Beispiel Aluminium. Die allgemeinen Beschwerden, die wir durch toxische Metalle erfahren können sind unter anderem: Übelkeit mit Erbrechen, chronische Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Migräne, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen.

Das gesamte Thema ist sehr vielschichtig und noch lange nicht vollständig erforscht.

Hier eine Tabelle mit Symptomen, die darauf hinweisen können, dass toxische Metalle mit im Spiel sind:

Wie gesagt, diese Liste ist bei weitem nicht vollständig. Sie zeigt uns aber eines ganz genau: wir haben eine kranke Gesellschaft durch unsere Art der Industrialisierung geschaffen. Dabei müsste das nicht zwangsläufig so sein. Und das weiß jeder, der sich einmal mit Fortschritt beschäftigt hat. So wie es für den Mobilfunk ein für alles Lebewesen unschädliches atmosphärisches Fenster gegeben hätte, so gäbe es auch für viele andere Fertigungsarten, Stoffe und Produktionen unschädliche Varianten, die zudem viel effizienter und effektiver in ihrer Anwendung wären. Warum man dies nicht berücksichtigt? Profit! Dies ist nicht der Platz, das zu erörtern, aber es sei jedem ans Herz gelegt, sein Denken zu verändern und einfach mal damit zu beginnen, andere Fragen zu stellen. Das erwähne ich deswegen, weil die Situation zwar mehr als bedenklich ist, aber sie ist auch gleichzeitig selbstverschuldet und es gäbe Lösungen und Gesundung!

Foto: @vanenunes via envato.elements

Die Wechselwirkungen der toxischen Metalle

Nun, da wir uns einen Überblick über Symptomatik und Beschwerden der toxischen Metalle verschafft haben, kommen wir zu den Wechselwirkungen, die es zwischen bestimmten Metallen und lebenswichtigen Mikronährstoffen, vor allem aber mit Vitaminen, Mineralstoffen gibt.

Aufgrund ihrer physikalisch-chemisch ähnlichen Eigenschaften können toxische Metalle essentielle Mineralstoffe verdrängen. Die mit diesen Mineralstoffen assoziierten zellulären oder enzymatischen Mechanismen werden durch die Toxine blockiert. Umgekehrt aber können diese Wechselwirkungen genutzt werden, um die Aufnahme und Ablagerung toxischer Metalle durch die Supplementation bestimmter Mikronährstoffe zu vermindern und deren Ausscheidung zu fördern. Da wir hier leider aus Platzgründen nicht auf alle toxischen Metalle und ihre Wechselwirkungen eingehen können, beschränken wir uns auf die wichtigsten, weil am häufigsten vorkommenden Metalle.

Die fünf großen Übeltäter in der Riege der toxischen Metalle sind:

  • ALUMINIUM – ARSEN – BLEI – CADMIUM – QUECKSILBER

Auch hier nutzen wir zum besseren Überblick die tabellarische Form, natürlich wieder mit dem Hinweis, dass aufgrund der Komplexität des Themas dies auch nur ein kleiner Einblick ist und darum auch nicht vollständig sein kann. Außerdem ist fachkundige Betreuung zu empfehlen!

Wir sehen also schon in dieser kurzen und sehr unvollständigen Darstellung, wie sehr der menschliche Organismus durch die Belastung mit toxischen Metallen in seinem Mikronährstoffwechsel eingeschränkt wird. Und wenn man die chemisch-toxischen Stoffe noch dazurechnet, dann muss man sich allen Ernstes fragen: wie ist so eine Kloake überhaupt noch lebensfähig? Nun, das Leben ist eines der stärksten – aber die Lebensqualität vermindert sich dramatisch durch diese Belastungen, wie wir ja an den vielen Krankheiten sehen können. Doch sollten diese Berichte nicht zur Resignation führen. Denn man kann ein Problem nur lösen, wenn man über den Status Quo informiert ist. Es gibt für alles Lösungen. Und auf kurz oder lang wird den Menschen wohl auch klar werden, dass der Ansatz zu supplementieren nicht die Lösung auf Dauer sein kann, solange wir weiter den oben genannten Status Quo aufrechterhalten, ja ihn sogar weiter verschlechtern.

Foto: @puhimec via envato.elements

Die einfachste Lösung ist immer, das, was krank macht, weg zu lassen!

Wenn diese Erkenntnis sich durchsetzt, werden diejenigen, die es bis dahin in körperlicher Form geschafft haben, eine neue Lebensqualität schaffen können. Die Art unserer aktuell angewandten Technik ist tödlich. Nicht die Supplemente und die Ausleitung entscheiden über unsere Gesundheit, sondern unsere Art zu denken. Ein anderes denken wir andere Techniken bringen. Eine mit der Erde verbundene Art des Denkens und Empfindens wird eine sich regenerierende und erblühende, vor allem aber gesunde Menschheit hervorbringen.

Bis dahin bleibt uns auf dem Weg zur Änderung des krankmachenden Status Quo bis auf Weiteres nur die Ausleitung dieser Gifte. Da hilft auch die Ernährungsumstellung, solange sie giftfrei ist. Und noch ein Tipp, den es zu beherzigen gilt:

Bei starker Toxinbelastung sollte in jedem Fall vermieden werden, dass eine starke Gewichtsabnahme mit schneller Reduktion der Fettspeicher stattfindet! Das führt zu Rückresorption und ist somit nicht zielführend!

Wichtig ist bei all dem, dass wir die Zusammenhänge verstanden haben. Dadurch erweitert sich unser Wissen und wir können tätig werden. Wissen ist Macht und wer Wissen hat, kann etwas machen. Nicht Wissen ist Ohnmacht.

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Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen können die Beratung durch einen Arzt nicht ersetzen – sie sind keine medizinischen Anweisungen. Die Informationen dienen der Vermittlung von Wissen und können die individuelle Betreuung bei einem Sprechstundenbesuch nicht ersetzen. Die Umsetzung der hier gegebenen Empfehlungen sollte deshalb immer mit einem qualifizierten Therapeuten abgesprochen werden. Das Befolgen der Empfehlungen erfolgt auf eigene Gefahr und in eigener Verantwortung

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