Heilendes Butterschmalz aus der Ayurveda: Ghee

Buch: Das Gold der Ayurveda-Medizin
Produkt: Allgäu Ghee – Artikel-Nr.: ECO000405

Goldgelb leuchtet es im Glas und ist außerdem sehr lecker. Aus indischen Speisen gar nicht wegzudenken, aber auch für unsere Küche und Gesundheit ein dickes Plus: Ghee verfeinert den Geschmack, ist ein gesundes Nahrungsmittel und Medizin in einem. Die innerliche und äußerliche Anwendung ist fester Bestandteil der ayurvedischen Heilkunst. Die geklärte Butter kann mehr, als das Ausgangsprodukt Butter: Sie enthält einen höheren Anteil an Buttersäure und Linolsäure als normale Butter – und: ungesättigte Omega-6-Fettsäuren, die sich positiv auf den Fettstoffwechsel auswirken und Körperfettabbau fördern. Es ist ein leicht verdauliches Fett, weil es im Gegensatz zu Butter weder Milchzucker noch Eiweiß und vor allem keine Laktose mehr enthält. Daher ist es insbesondere für Laktose-Intolerante eine gute Lösung.

Dabei ist es nichts anderes, als Butterreinfett, Butterschmalz oder auch ausgelassene Butter.
Ghee hat jedoch viele Vorteile:

Ghee ist hoch erhitzbar. Bis 190 Grad Celsius bleiben die Fettsäuren im Ghee stabil. Die Fettsäuren oxidieren also nicht, es entstehen keine freien Radikale. Daher finden im Körper keine oxidativen Prozesse statt.

Ghee ist lange haltbar.Ghee kann sogar über Wochen hinweg ungekühlt gelagert werden, im Kühlschrank bleibt es noch viel länger gut. Der Grund: Ghee enthält fast kein Wasser mehr und deswegen können sich kaum Mikroben ansiedeln.

Ghee enthält 30% einfach ungesättigte Fettsäuren und 5% mehrfach ungesättigte Fettsäuren. 60% davon sind gesättigte Fettsäuren. Lange waren gesättigte Fettsäuren des Teufels, aber das war ein medizinischer Irrtum. Wie sich herausstellte, halten gesättigte Fette den Triglyceridspiegel niedrig. Als ungesund erwiesen sich aber die Kohlehydrate. Ghee führt nicht zu einer Verschlechterung des Cholesterinspiegels, im Gegenteil.

Ghee enthält die Vitamine A, D und E. Allerdings sind A und D nur wenig darin zu finden, dafür aber mehr Vitamin A: Nur 20 Gramm Ghee enthalten 20 Prozent des tägliche Vitamin A-Bedarfs.

Die ayurvedische Heilkunde benutzt Ghee für vieleZwecke und Anwendungen:

  • Die Haut: Ghee kann die Bildung von Narben und Blasen verhindern und die Wundheilung fördern. In der Gesichtspflege ist es zum Abschminkenideal anzuwenden wie zur Pflege gereizter und geröteter Haut. Und es verjüngt die Haut.
  • Verbesserung bei Schuppenflechte: 7 Tage lang 60 ml medizinisches Ghee verbessert die Psoriasis-Symptome
  • Verdauungsfunktionen: Ghee kann das Verdauungsfeuer anheizen, eine bessere Verdauung und einen schnelleren Stoffwechsel erreichen.
  • Trockene Augen bessern sich nach einem Bad mit auf 33 °C erwärmten Ghee. Der Fettanteil in der Tränenflüssigkeit wird erhöht und sie verdunstet nicht so schnell.
  • Stärkung der Abwehrkräfte
  • Reinigung des Blutes
  • Entfernung von Ablagerungen in Blutgefäßen, die zum Zirkulationssystem (Srotas) des Körpers gehören. Rheuma, Asthma oder Herz-Kreislauferkrankungen entstehen nach ayurvedischer Lehre durch Ablagerungen in den Srotas.
  • Besserer Schlaf: Abends auf die Fußsohlen aufgetragen fördert Ghee einen ruhigen und gesunden Schlaf.
  • Harmonisierung des Hormonhaushalts
  • Ghee wirkt sich positiv auf die Herzgesundheit aus. Es regt die Synthese des Proteins ApoA an. Diese ist wichtig zur Bildung von HDL-Cholesterin, was vor Arterienverkalkung schützt
  • Verbesserung des Erinnerungsvermögens
  • Förderung der Intelligenz
  • Entgiftung: Die Panchakarma-Kur, eine alte ayurvedische Therapie, benutzt dazu Ghee mit bestimmten Heilkräutern, sogenanntes „medizinisches Ghee“. Das dient zur Ausleitung fettlöslicher Toxine.
  • Regeneration des Magens bei Magengeschwüren und gegen Darmentzündungen
  • Ghee wirkt entzündungshemmend. Laut Sushruta Samhita – einer Schrift aus dem alten Ayurveda – zählt Ghee zu den ultimativen anti-entzündlich wirkenden Lebensmitteln.

Das goldene Heilmittel hat noch eine sehr vorteilhafte Wirkung. Tierische Lebensmittel enthalten Arachidonsäure. Eine Fettsäure, die die Gesundheit schädigt und chronische Entzündungen – und damit die Entstehung von Krebs – fördert. Regelmäßiger Konsum von Ghee lässt die Arachidonsäurewerte sinken und die Entzündungen abklingen.

Man sollte aber nicht nach dem Motto „Viel hilft viel“ verfahren. Mehr als zwei Löffel Ghee pro Tag sollte man auf Dauer nicht zu sich nehmen.

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Rechtlicher Hinweis:
Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen, von Jana Witschetzky, können die Beratung durch einen Arzt nicht ersetzen – sie sind keine medizinischen Anweisungen. Die Informationen dienen der Vermittlung von Wissen und können die individuelle Betreuung bei einem Sprechstundenbesuch nicht ersetzen. Die Umsetzung der hier gegebenen Empfehlungen sollte deshalb immer mit einem qualifizierten Therapeuten abgesprochen werden. Das Befolgen der Empfehlungen erfolgt auf eigene Gefahr und in eigener Verantwortung
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