Gerstengrassaftpulver – Die Nr. 1

Es ist die unumstrittene Nr. 1 aller chlorophyllhaltigen Lebensmittel und wer sich für gesunde Ernährung, schöne Haut, Krebsvorsorge u. v. a. m. interessiert, der startet am besten mit ein paar Teelöffeln Gerstengrassaftpulver in den Tag. Hier erfahrt Ihr mehr und werdet begeistert sein.

Was hilft am besten gegen Krankheit? Klar – gesund bleiben. Und was ist besser als alle Nahrungsmittelergänzungen zusammen? Auch klar – eine gute natürliche Versorgung. Hilfreich sind oft solche Lebensmittel, die Mineralstoffe und Vitamine, die sekundäre Pflanzenstoffe (z. B. Flavonoide) und Ballaststoffe ganz natürlich anliefern – und das in möglichst hohen Konzentrationen: Nüsse, Trockenfrüchte, Sporen, Keime und einige andere mehr sind da eine gute Wahl. So leuchtet auch sofort ein: Zermahlene Keime, Sporen oder Saaten haben noch höhere Konzentrationen an Inhaltsstoffen. Gerstengrassaftpulver weckt also hohe Erwartungen und erfüllt diese auch.

Die Inhaltstoffe – eine Wundertüte vom Feinsten

Gerstengrassaftpulver ist wirklich eine Wundertüte. Bei Untersuchungen mit anderen chlorophyllhaltigen Lebensmitteln stellte es sich als Nr. 1 beim Nährstoffgehalt heraus. Aber nicht nur in der Quantität der Inhaltsstoffe ist es kaum zu toppen, sondern diese Nährstoffe kommen auch noch in einem nahezu idealen, ausgewogenen Verhältnis zueinander im Gerstengras vor. Von Dr. Yoshihide Hagiwara in Japan vor einigen Dekaden entdeckt, wurden seither immer mehr positive Effekte des regelmäßigen Konsums von Gerstengras durch Studien belegt. Wer hier tiefer eintauchen möchte, findet im Gerstengras-Netzwerk seine Welt (1).

Was in 100 Gramm Gerstengras enthalten ist:

  • 33 % Magnesium
  • 15 % Vitamin B6
  • 19 % Eisen
  • 73 Gramm Kohlenhydrate
  • 452 Milligramm Kalium
  • 12 Milligramm Natrium
  • 12 Gramm Protein

Außerdem:

  • Alle acht essenziellen Aminosäuren (Sportler aufgepasst!)
  • Chlorophyll
  • Eisen (ca. das 15-fache wie in einer Kuhmilch)
  • Vitamine B1, B6, B12, C
  • Folsäure
  • Lutein
  • Pantothensäure
  • Calcium
  • Phosphor
  • Kupfer
  • Mangan
  • Zink
  • Bioflavonoide

Foto: @twenty20photos via envato.elements

Weizengras, Gerstengras oder Gerstengrassaft?

Generell hat Gerstengras eine antioxidative Wirkung – wie übrigens auch Weizengras. Der wesentliche Unterschied zwischen diesen beiden Gräsern ist, dass Weizengras Glutene enthält. Gerstengraspulver enthält Glutene erst nach der Getreideblüte – wird aber vorher für das Pulver geerntet. Auch der Unterschied zwischen Gerstengrassaftpulver und Gerstengraspulver ist gering, aber wesentlich. Gerstengraspulver ist trockener und hellgrüner, seine Inhaltsstoffe sind weniger konzentriert als beim Gerstengrassaftpulver. Deswegen schwören die echten Fans auf Letzteres. Doch auch die Wirkung von Gerstengraspulver ist schon beachtlich.

Hilfreich – besonders für Vegetarier und Veganer

Elfmal mehr Kalzium hat Gerstengras im Vergleich zur Kuhmilch. Fünfmal mehr Eisen befinden sich hier im Vergleich zu z. B. Spinat oder Brokkoli, die bereits als sehr eisenhaltig gelten. Die siebenfache Menge Vitamin C im Vergleich zu Orangen liefert das Pulver und viermal mehr Vitamin B1 als selbst das Vollkorngetreide hat. Bevor eine Nahrungsmittelergänzung für Zink eingenommen wird, bietet sich ebenfalls Gerstengras an. Es enthält genauso viel Zink wie Lebensmittel mit sehr hohem Zinkgehalt.

100 Gramm Gerstengras liefern auch beachtliche Ballaststoffe, nämlich 28 Gramm. Selbst die Karotten – die Stars unter den Betacarotin-Lieferanten – toppt Gerstengras: Es liefert die zweifache Menge an Betacarotin wie Karotten. Hier gilt es allerdings, die Kirche im Dorf zu lassen, denn die tägliche Zufuhr von Gerstengras wird mit ein paar Tee- oder Esslöffeln empfohlen und drei Teelöffel sind nun einmal gerade etwa 10 Gramm Pulver. Da dürfen die Karotten gerne mit größeren Mengen beitragen, ausreichend Betacarotin zuzuführen.

Wirkung gegen Übersäuerung

Eines der Hauptübel unserer heutigen Ernährungsweise ist die zu hohe Zufuhr von Nahrungsmitteln, die sauer verstoffwechselt werden. Die Übersäuerung (Azidose) führt bekanntermaßen zu vielen, vielen Folgeproblemen, weil sich in diesem sauren Milieu Entzündungen bilden, Heilungsprozesse verlangsamt werden, Zellen nicht mehr ausreichend repariert werden und „entarten“: Freie Radikale (Oxidantien) stören überall im Körper, im schlimmsten Fall kommt es zu ernsten Erkrankungen wie Krebs. Gerstengrassaftpulver hilft auch hier. Es ist ein starkes Antioxidans. Bereits ein Teelöffel – das sind etwa 3,5 Gramm Pulver – beeinflusst den pH-Wert in Richtung basisches Milieu (pH-Wert 7,9). Was übrigens wenig bekannt ist: Auch Trockenfrüchte haben einen sehr positiven Effekt auf den pH-Wert: Getrocknete Datteln, Aprikosen, Pflaumen und Äpfel sind zwar deutlich kalorienhaltig, aber als süße Nascherei für zwischendurch auch deswegen eine bessere Wahl als Produkte mit Industriezucker (raffinierte Zucker, Glucose- und Maltose-Sirup usw.).

Foto: @ratmaner via envato.elements

Wirkung gegen freie Radikale

Für den Vergleich der Anteile von Antioxidantien gibt es den sogenannten ORAC-Wert. Der sagt etwas darüber aus, wie viel „Power“ ein Nahrungsmittel hat, um die freien Radikale einzufangen. Bei diesem Vergleich hat Gerstengrassaftpulver einen Konkurrenten. Nein – es sind nicht die Blaubeeren. Die liefern 6.000 Einheiten, was sehr viel ist, aber Gerstengrassaftpulver liegt mit 132.000 Einheiten deutlich darüber.

Ebenso deutlich darüber liegt aber das bekannte Traubenkernextrakt OPC: Etwa 1 Million Einheiten sind mal eine Ansage. Die Abkürzung OPC steht für oligomere Proanthocyanidine. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Flavonoide. Muss man sich nicht unbedingt merken, stattdessen viel wichtiger ist: Gerstengrassaftpulver hält die Haut und die Haare jünger. Die Haut bleibt glatter und elastischer; sie wird geschützt und die Faserzellen zwischen den Hautzellen bleiben elastischer. Die Spannkraft erhöht sich wieder und es sind auch verbesserte Reparaturprozesse an den Hautzellen beobachtet worden.

Das Internet ist voll mit Berichten von Menschen allen Alters, die über die positiven Effekte von Gerstengrassaftpulver berichten: Der Allgemeinzustand verbessert sich in kürzester Zeit – d. h. oft in wenigen Tagen – spürbar, Haut und Haare werden langfristig wieder schöner.

Wirkung bei Diabetes und hohem Cholesterinspiegel

Es wurden auch positive Effekte in Bezug auf Diabetes beobachtet. Der Cholesterinspiegel wird positiv beeinflusst. Der Blutwert für die LDL – das sind die „schlechten“ Fette – konnte durch tägliche Einnahme von 15 Gramm Gerstengrassaftpulver (ca. 5 Teelöffel) über einen Zeitraum von (nur) vier Wochen deutlich gesenkt werden. Bei Diabetikern wirkt sich die Einnahme positiv auf die Gefäße aus. Die einzelnen Effekte sind gut und ausführlich im Netzwerk Gerstengraspulver beschrieben bzw. dort verlinkt (1).

Viele weitere bekannte Wirkungen

Das chlorophyllhaltige Pulver ist nicht nur heilend und vorbeugend wirksam, sondern wirkt wie Sonne tanken – es liefert nicht nur das Chlorophyll, sondern eben auch die damit verbundene Energie. Zum Chlorophyll selbst gibt es Erkenntnisse, die geradezu sensationell sind: Es wird ihm eine Wirkung zugeschrieben, die vergleichbar einer Chemotherapie sein soll, die aber natürlich nicht deren Nebenwirkungen hat. Weitere bekannte Wirkungen: Gerstengrassaftpulver wirkt gegen Stress, fördert den Schlaf, stärkt das Immunsystem und ist gut für die Darmflora. Auch bei der Ausleitung von Schadstoffen – wie z. B. Quecksilber – ist das Pulver hilfreich (4).

Die bekannten Nebenwirkungen

Wie so oft gilt: Es empfiehlt sich, nicht gleich löffelweise mit dem Pulver zu beginnen, sondern mit 1-2 Teelöffeln den Körper daran zu gewöhnen. Manche Menschen bekommen Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen und allergische Reaktionen. Diese legen sich in der Regel rasch. Diabetiker sollten bei der Einnahme beachten, dass der Zuckerspiegel durch Gerstengrassaftpulver beeinflusst wird, dies kann zu Irritationen bei den Messwerten führen und eventuell eine neue Bewertung und ggf. medikamentöse Einstellung ihres Blutzuckerspiegels erforderlich machen. Auch für Schwangere gelten besondere Hinweise.

Foto: @stockimagefactory via envato.elements

Die Einnahmemenge

Hat sich der Körper an das neue, konzentrierte Pulver gewöhnt, sind ein bis zwei Esslöffel eine sinnvolle Menge pro Tag. Man kann das Pulver in Suppen streuen, über Salate, in Smoothies einrühren, auf Gemüse verteilen – aber stets im rohen Zustand: Also nicht mitkochen, dünsten oder erhitzen. Gerstengrassaftpulver ist weitgehend geschmacksneutral. Wenn überhaupt, so schmeckt es süßlich-grasig, im Vergleich dazu ist Rucola eine ganze andere bittere Herausforderung. Auch pur kann man Gerstengrassaftpulver verwenden und löst dazu z. B. einen Teelöffel Pulver in einem Glas mit ca. 350 ml Wasser auf.

Der Einkauf

Es gibt viele verschiedene Hersteller für Gerstengraspulver. Möchte man Gerstengrassaftpulver erwerben, was ratsam ist, reduziert sich das Angebot. Unter ernährungsökologischen Aspekten gilt der Vorzug nicht nur bester Bio-Ware, sondern vor allem auch Pulver, das aus deutschem Gerstengras hergestellt wurde.

Das kann ich doch auch selbst machen

Warum soll ich denn Gerstengrassaftpulver kaufen? Gerstengras kann ich doch recht einfach bei mir in der Küche oder Terrasse selbst heranziehen. Aber geht das wirklich so einfach? Ja klar – das geht. Ob die zu produzierende Menge ausreicht, sei einmal dahingestellt. Eines ist aber sicher: Das ist kostengünstig und ziemlich sicher die erste Wahl – vor allem für Familien, denn die Kinder lieben es, wenn sie etwas heranwachsen sehen, es pflegen und dann ernten dürfen. Und dieser kleine Pflanzgarten, der passt auch in jede noch so kleine Stadtwohnung. In den Videotipps (2 – siehe unten) finden sich zwei Anleitungen für den eigenen Anbau und was es dabei zu beachten gilt.

Quellen- und Literaturverzeichnis:

(1) Nach eigenen Angaben unabhängiges Netzwerk zum Gerstengrasthema: https://www.gerstengraspulver.net/
(2) Selbstanbau von Gerstengras https://www.gerstengras-info.de/anbau/
(3) dto. / https://www.youtube.com/watch?v=2woVxV8IMD0
(4) Anthony Williams „Medical Food“ / S. 335 / 9. Auflage, 2017, Arkana-Verlag

Video-Tipps:

(1) Gerstengrassaftpulver für Haut und Haare – spezielles Video zur – auch äußerlichen – Anwendung:
(2) Video: Selbstanbau von Gerstengras
(3) Vergleich Gerstengras versus Weizengras (Mr. Raw)

















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Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen können die Beratung durch einen Arzt nicht ersetzen – sie sind keine medizinischen Anweisungen. Die Informationen dienen der Vermittlung von Wissen und können die individuelle Betreuung bei einem Sprechstundenbesuch nicht ersetzen. Die Umsetzung der hier gegebenen Empfehlungen sollte deshalb immer mit einem qualifizierten Therapeuten abgesprochen werden. Das Befolgen der Empfehlungen erfolgt auf eigene Gefahr und in eigener Verantwortung

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